Benediktiner

Papst Gregor der Große erzählt uns in den sogenannten "Dialogen" die Lebensgeschichte des Heiligen and zeichnet so das Bild eines Mannes, der nicht nur zu Lebzeiten faszinieren konnte, sondern bis heute Menschen in seinen Bann zieht. Als Sohn reicher Eltern hatte Benedikt das Leben in Rom, wo er studierte, bald satt.

Er zog nach Enfide, wo er sich einer Aszetengemeinschaft anschloss. Bald schon suchte er die Einsamkeit einer Höhle bei Subjaco (südlich von Rom). Nach einem missglückten Mordversuch der Mönche von Vicovaro, die ihn zu ihrem Oberen wählten, doch nicht mit seiner Strenge rechneten, zog er sich in die Anioschlucht zurück, wo sich viele Aszeten und vornehme Leute um ihn scharten. Er fasste die große Zahl in 12 Klöstern mit je 12 Mönchen zusammen. Bald aber verließ er Subjaco and zog nach Montecassino, wo die erste Gemeinschaft mit einem geordneten Gemeinschaftsleben entstand. 529 verfasste er hier seine berühmt gewordene Mönchsregel, die später unter dem Begriff "ora et labora" zusammengefasst wurde. Benedikt starb 547 in Montecassino.

In den Klöstern unseres Ordens werden zudem pastorale, kulturelle, pädagogische and wissenschaftliche Aufgaben wahrgenommen. Einige der Benediktinerstifte Österreichs führen Schulen, andere führen Wirtschaftsbetriebe oder sind im Sozialbereich tätig.

Der vornehmste Auftrag des Klosters ist die Verherrlichung Gottes im Gotteslob und in der Feier der Liturgie der Kirche.