St. Georgen

Heute noch gehört die Kirche zum Stift St. Paul und wird von den Benediktinermönchen seelsorglich betreut. Der ursprüngliche kleine romanische Bau wurde im Barock verlängert. Mittelpunkt der Architektur ist der mächtige romanische Ostturm mit Zwillingsfenstern im Glockengeschoss. Heute beherbergt der Turm fünf Glocken, die in der Salve Regina Stimmung aufeinander abgestimmt sind. Im Norden ist ein kleiner Sakristeiraum angebaut, der einen etwas verschachtelten Eindruck des Gesamtbauwerkes bewirkt. Innen ist die Kirche sehr bescheiden gehalten, wobei aber die Einrichtung von höchster Qualität ist. Nach der letzten Restaurierung konnten etwas unglückliche Freskierungen des Langhauses wieder beseitigt und dadurch ein harmonischer Eindruck erzielt werden Das flachgedeckte Langhaus mündet in einen kreuzgewölbten Chor aus dem 14. Jahrhundert. Bemerkenswert sind figürliche Konsolen und ein Schlussstein. Um 1720 entstand der gelungene Hochaltar, dessen Altarblatt, den Kirchenpatron darstellend, im 19. Jahrhundert geschaffen wurde. Die barocken Statuen zeigen den hl. Petrus, den hl. Benedikt, dessen Schwester Scholastika und den hl. Paulus. Aus der selben Zeit stammen auch die beiden Seitenaltäre.

Die im Kern romanische Pfarrkirche von St. Georgen unter Stein wurde schon 1184 in einer Urkunde des Stiftes St. Paul erwähnt und bereits 1246 als eigene Pfarre bezeichnet.

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Oktober 2017